7 Gemüsesorten aus dem Supermarkt, die Sie immer wieder nachziehen können

7 Gemüsesorten aus dem Supermarkt, die Sie immer wieder nachziehen können

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7 Gemüse aus dem Supermarkt, die Sie immer wieder neu ziehen können

Haben Sie Gemüseabschnitte schon einmal einfach weggeworfen? Das muss nicht sein. Viele gängige Gemüsesorten aus dem Supermarkt lassen sich problemlos zu Hause nachziehen – das spart Geld und reduziert Abfall. Und das Beste: Sie benötigen nicht einmal einen Garten. Ein heller Fensterplatz, ein Glas Wasser und etwas Geduld genügen.

Hier sind sieben Gemüsesorten, die Sie ganz einfach aus Küchenresten neu wachsen lassen können:

1. Frühlingszwiebeln

Warum sie so großartig sind: Frühlingszwiebeln treiben sehr schnell wieder aus – oft schon über Nacht.

So funktioniert’s:

  • Den weißen Zwiebelansatz mit den Wurzeln aufbewahren.
  • In ein Glas Wasser mit den Wurzeln nach unten stellen.
  • Das Glas auf eine sonnige Fensterbank stellen und das Wasser alle 2–3 Tage wechseln.
  • Nach etwa 5–7 Tagen zeigen sich frische grüne Triebe, die Sie abschneiden und verwenden können.

Tipp: Nach einigen Wasserzyklen können Sie die Zwiebeln in einen Topf pflanzen, um dauerhaft frische Frühlingszwiebeln zu ernten.

2. Römersalat

Frischer Salat aus Abschnitten? Sehr gern.

So geht’s:

  • Den Salatkopf etwa 5 cm über dem Boden abschneiden.
  • Den Salat mit der Schnittfläche nach oben in eine flache Schale mit Wasser stellen.
  • Hellen Standort wählen und das Wasser alle paar Tage erneuern.
  • Innerhalb einer Woche wachsen neue Blätter aus der Mitte.

Für größere Blätter dann in Erde umtopfen, sobald Wurzeln sichtbar sind.

3. Sellerie

Sellerie ist ein echter Nachwachskünstler. Verschwenden Sie den unteren Teil nicht.

So ziehen Sie ihn neu:

  • Den unteren 5 cm breiten Abschnitt abschneiden.
  • In eine Schale mit etwas Wasser legen.
  • An einen sonnigen Platz stellen und die Blätter täglich leicht besprühen.
  • Schon nach etwa 5–7 Tagen treiben neue Stängel und Blätter aus der Mitte.

Sobald Wurzeln entstehen, in Erde pflanzen für volles Wachstum. So erhalten Sie bald wieder knackigen Sellerie.

4. Knoblauch

Aus einer Knoblauchzehe wird eine ganze Knolle – echte Knoblauchzauberei.

So gelingt’s:

  • Eine große, gesunde Zehe auswählen (nicht schälen).
  • Mit der spitzen Seite nach oben in einen Blumentopf setzen.
  • An einem sonnigen Platz regelmäßig gießen.
  • Nach einiger Zeit sprießt eine neue Knoblauchknolle unter der Erde.

Extra: Die grünen Triebe (Knoblauchgrün) können wie Schnittlauch verwendet werden.

5. Karottengrün

Auch wenn die ganze Möhre nicht nachwächst, das grüne Blattwerk lässt sich wunderbar ziehen und verwenden.

So funktioniert’s:

  • Die obersten 2,5 cm der Möhre abschneiden.
  • Mit der Schnittfläche nach unten in eine flache Schale mit Wasser legen.
  • Ans Fenster stellen und das Wasser regelmäßig wechseln.

Das fiedrige Grün eignet sich bestens als Garnitur, für Suppen oder selbstgemachtes Pesto.

6. Lauch

Lauch wächst ähnlich einfach wie Frühlingszwiebeln nach – unkompliziert und pflegeleicht.

So ziehen Sie Lauch nach:

  • Den Wurzelansatz (3–5 cm) aufbewahren.
  • In ein Glas Wasser mit den Wurzeln nach unten stellen.
  • Auf eine sonnige Fensterbank stellen und das Wasser alle paar Tage wechseln.
  • Nach etwa einer Woche wachsen neue Stängel.

Man kann immer wieder abschneiden, die Pflanze treibt weiterhin aus.

7. Basilikum

Frisches Basilikum für die Pasta? Die Stängel nicht wegwerfen!

So vermehrt man Basilikum:

  • Stängel mit einer Länge von 10–12 cm auswählen, mit mehreren gesunden Blättern.
  • Blätter von der unteren Hälfte entfernen und die Enden in ein Glas Wasser stellen.
  • Warm und hell, aber ohne direkte Sonne platzieren.
  • Nach 7–10 Tagen Wurzeln, dann in Erde umtopfen.

Regelmäßig Blätter ernten, so wächst die Pflanze weiter. Blüten zu vermeiden ist wichtig.

Tipps für erfolgreiches Nachziehen

  • Sonniger Standort: Die meisten Gemüsesorten lieben Licht. Eine helle Fensterbank ist ideal.
  • Wasserwechsel: Bei wässrigem Anbau alle 2–3 Tage das Wasser erneuern, um Fäulnis zu verhindern.
  • Geduld: Manche Pflanzen treiben schnell aus, andere brauchen mehr Zeit. Nicht zu früh aufgeben!
  • Umtopfen: Nach dem Anwurzeln hilft das pflanzen in Erde für besseres Wachstum und höhere Erträge.

Warum Gemüse nachziehen?

Neben dem Sparen von Geld und der Vermeidung von Abfall macht es einfach Spaß, Lebensmittelreste neu wachsen zu lassen. Es ist zudem eine schöne Beschäftigung für Kinder – eine Mischung aus Experiment und eigener Essensquelle. Und bei ständig steigenden Preisen ist frisches Gemüse vom Fensterbrett ein kleiner, aber feiner Erfolg.

Starten Sie am besten mit den Frühlingszwiebeln, dem einfachsten Gemüse für Einsteiger, und verwandeln Sie Ihre Küchenreste in grüne Schätze.

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