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7 Blumen, die Sie niemals neben Ringelblumen pflanzen sollten
Ringelblumen sind wie der freundliche Nachbar, den jeder Garten braucht – unkompliziert, fröhlich und fleißig. Sie vertreiben Schädlinge, blühen den ganzen Sommer und bringen Farbe in jede Beetecke. Doch auch Ringelblumen haben ihre Grenzen. Werden sie mit den falschen Pflanzen kombiniert, kann das mehr Probleme als Blüten bringen.
Wenn Sie planen, Ringelblumen in Ihrem Garten zu pflanzen, vermeiden Sie unbedingt diese sieben Begleitpflanzen. Zwar spielen Ringelblumen gut mit vielen anderen, doch es gibt Pflanzen, die weder zusammenpassen noch gut miteinander harmonieren. Im Zusammenspiel kann es schnell zu Problemen kommen.
Schauen wir uns die Blumen an, die Sie nicht neben Ihre Ringelblumen setzen sollten.
1. Petunien
Petunien sehen zwar zart aus, sind aber starke Konkurrenten, wenn sie zu nah an Ringelblumen stehen. Beide sind Starkzehrer und konkurrieren um dieselben Nährstoffe, vor allem Stickstoff. In begrenztem Raum führt das zu Wachstumsstau, weniger Blüten und einem insgesamt kraftlosen Erscheinungsbild.
Tipp: Pflanzen Sie Petunien besser separat in Töpfen oder an einem Platz, wo sie nicht um Nährstoffe mit Ringelblumen kämpfen müssen.
2. Kapuzinerkresse
Man könnte meinen, Kapuzinerkresse mit ihren leuchtenden Blüten und essbaren Blättern passt gut zu Ringelblumen. Doch das stimmt nicht. Die beiden ziehen verschiedene Insekten an – und das kann problematisch sein.
Kapuzinerkresse lockt oft Blattläuse an, während Ringelblumen gerade diese Schädlinge fernhalten sollen. Das Gegenspiel hebt den natürlichen Schädlingsschutz der Ringelblumen auf.
Ratschlag: Setzen Sie Kapuzinerkresse als Lockpflanze an einen anderen Gartenbereich, nicht direkt neben Ringelblumen.
3. Lavendel
Ringelblumen bevorzugen feuchte, nährstoffreiche Böden. Lavendel dagegen liebt trockene, gut durchlässige Erde. Diese völlig unterschiedlichen Ansprüche an Boden und Wasser verhindern, dass die beiden Pflanzen gut nebeneinander gedeihen.
Wer versucht, beiden gerecht zu werden, schadet einer Pflanze automatisch. Sparen Sie sich den Aufwand und pflanzen Sie Lavendel und Ringelblumen in getrennten Gartenzonen.
4. Geranien
Obwohl sowohl Ringelblumen als auch Geranien Schädlinge abwehren, passen ihre Wachstumsformen nicht gut zusammen. Geranien werden buschig und können Ringelblumen im Schatten stehen, wodurch diese zu wenig Licht bekommen.
Zudem wachsen Ringelblumen schnell, während Geranien langsamer sind, was ein ungleichmäßiges Bild in Beeten erzeugt.
Lösung: Pflanzen Sie Geranien und Ringelblumen in getrennten Töpfen oder mit genügend Abstand, damit beide ihr Potenzial entfalten können.
5. Begonien
Begonien bevorzugen schattige Plätze, Ringelblumen hingegen volle Sonne. Ein gemeinsamer Standort führt meist dazu, dass eine der Pflanzen leidet – oft die Ringelblumen, die ohne Sonne schlecht blühen.
Begonien mögen zudem leicht saure Böden, während Ringelblumen neutrale bis leicht alkalische Bedingungen bevorzugen.
Fazit: Aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse sollten Begonien und Ringelblumen getrennt wachsen.
6. Fleißige Lieschen (Impatiens)
Fleißige Lieschen gedeihen am besten an schattigen und feuchten Standorten – das Gegenteil der sonnenliebenden Ringelblumen. Werden sie zusammen gepflanzt, leidet meist eine der Arten.
Zudem benötigen Fleißige Lieschen viel Wasser und vertragen keine Austrocknung, während Ringelblumen mit gelegentlicher Trockenheit besser zurechtkommen. Die gemeinsame Pflege ist daher aufwendig und wenig effektiv.
Experten-Tipp: Setzen Sie Fleißige Lieschen in schattige Beete und lassen Sie Ringelblumen im Sonnenbereich ihre Farbkraft entfalten.
7. Stiefmütterchen
Stiefmütterchen bevorzugen die kühlen Jahreszeiten, während Ringelblumen echte Sommerblumen sind. Ihre Blütezeiten stimmen nicht überein, was die Kombination im Beet schwierig macht.
Außerdem mögen Stiefmütterchen kühle, feuchte Böden, während Ringelblumen bei zu viel Feuchtigkeit nicht optimal wachsen. Zusammen gepflanzt, stören sie sich gegenseitig im Entwicklungsrhythmus.
Lösung: Genießen Sie Stiefmütterchen im Frühjahr oder Herbst und wechseln Sie im Sommer auf Ringelblumen.
Warum die richtige Pflanzenkombination so wichtig ist
Das Prinzip der Mischkultur besagt, Pflanzen so zu kombinieren, dass sie sich gegenseitig fördern. Genauso wichtig ist es aber zu wissen, welche Pflanzen nicht gut zusammenpassen.
Bei ungeeigneten Nachbarn kann es zu folgenden Problemen kommen:
- Konkurrenz um Nährstoffe
- Unterschiedliche Wasserbedürfnisse
- Schädlingsprobleme
- Schlechte Blütenbildung
- Unruhiges oder unansehnliches Gartenbild
Wenn Sie die genannten sieben Pflanzen von Ihren Ringelblumen fernhalten, bleibt Ihr Garten gesund, ausgewogen und farbenfroh – und das über die gesamte Saison.
Diese Pflanzen passen gut zu Ringelblumen
Welche Blumen harmonieren denn stattdessen im Beet mit den vielseitigen Ringelblumen? Probieren Sie es mit diesen Kombinationen:
- Tomaten – profitieren vom natürlichen Schädlingsschutz der Ringelblumen
- Zinnien – ähnliche Bedürfnisse und attraktive Begleiter
- Basilikum – ebenfalls ein natürlicher Schädlingsvertilger und anspruchslos
- Ringelblumen (Calendula) – nahe Verwandte, die sich bestens ergänzen
Fazit
Ringelblumen sind wahre Stars im Garten – doch auch sie brauchen die richtigen Nachbarn. Vermeiden Sie die sieben genannten Pflanzen, sparen Sie sich Pflegeprobleme und erhalten Sie eine üppige Blütenpracht.
Gönnen Sie Ihren Ringelblumen ausreichend Platz, Sonne und passende Begleiter, und sie werden Sie mit Farbe und natürlichem Schutz im Garten über viele Wochen begeistern.
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